Daur-Online

Hi, mein Name ist Wolfram Daur und ich bin Online Marketing Manager.

Studium zum Online Marketing Manager (depak)
Google Zukunftswerkstatt zertifiziert

Wer wissen möchte was man als Online Marketing Manager so macht, hier gibt es eine ausführlichere Beschreibung >> Was macht eigentlich ein Online Marketing Manager?

Aus der Selbständigkeit ins Verlagswesen.

Ich kam im Sommer 2014 in das Verlagshaus der SDZ Druck und Medien. Eine lokale Tageszeitung in einer extrem verschlafenen Region, der Ostalb. Dort fand ich ein ideales Feld zur Bearbeitung vor und einen mir vorgesetzten GF, der mir freie Hand lies, soweit ich damit Erfolge nachweisen konnte.

Als ersten Hebel entwickelte ich für das Haus das Thema der Advertorials und suchte mir nationale Agenturen und Partner um dieses Gebiet zu bespielen. Damit waren wir unter den ersten 10 Verlagen, die dieses Thema überhaupt integriert hatten. Der Gegenwind aus der Redaktion war entsprechend heftig. Aber wir konnten damit die bestehenden Umsätze (im Schwerpunkt klassische Erlöse aus Display Ads lokal wie national) verdoppeln.

Nachdem dieses Projekt einigermaßen rund lief, ging ich an die Optimierung des Ad-Servers. Diese wurde mit den hauseigenen Programmierern umgesetzt und wir wechselten von Open-X zu Google DFP. Für den neuen Ad-Server wurde dann von mir die komplette Webseite analysiert und jede Seite einem Schwerpunkt (Tag) zugewiesen. Somit konnten wir die nationalen Erlöse erneut signifikant steigern.

Die größten Umsatzhebel resultierten allerdings aus den Erfahrungen mit den Advertorials und native Ads. Diese ermöglichten uns Automatismen zu entwickeln, welche crossmedia Verlängerungen der Print-Anzeigen zuließen.

Analysieren und Testen, das A und O im Online Marketing

Neben der ständigen Analyse unserer Webseiten und der Optimierung unserer Produkte bin ich auch in den Bereich der Produktentwicklung eingebunden.

D.h. Wir haben eine Idee und testen diese. So entstand der Labelfinder, ein Portal für lokale Marken und deren Anbieter, der OstalbAzubi, ein Portal für Unternehmen, die auf der Jagd nach Auszubildenden sind und vieles mehr.

Natürlich sind wir auch in den Sektor des RoPo und Local Commerce abgetaucht. Wir haben seit 2014 sämtliche Newcommer in diesem Bereich analysiert, ausgewertet und Prognosen erstellt. Darunter fielen Anbieter wie Simply Local, jetzt Locafox, City Guide, Atalanda usw. Allerdings konnte uns keiner der Anbieter begeistern, da alle in einer ähnliche Denkfalle gefangen sind. Sie sind E-Commerce Anbieter und treten damit gegen den Giganten Amazon an. Dabei vergessen die oben genannten Anbieter zu gerne, was der lokale Einzelhändler tatsächlich in der Lage ist zu stemmen. Denn der hat genug mit sich selbst zu tun, habt kein Lager und verfügt auch meist nur über ein eher schlechtes Warenwirtschaftssystem. Dass manche Anbieter dann Preise aufrufen, die sogar noch über den Gebühren von Amazon liegen ist da eher verwunderlich. Aber auch ein klarer Indiz für deren Misserfolg.

Anhand der gesammelten Erfahrungen und Gespräche erstellte ich 2015 ein eigenes Konzept, welches aber abgelehnt wurde. Zu Weihnachten 2015 testeten wir dann das Modell RoPo unter dem Titel „Kauf regional“. Wieder konnten wir wichtige Erfahrungen mitnehmen.

Local Commerce kann jeder!?

Und endlich im Jahr 2017 geht der von mir entwickelte lokale Marktplatz an den Start (Launch April 2017). Die Spannung ist also aktuell extrem groß, ebenso die Vorfreude dieses kleine Baby live zu erleben – Aalen-erleben.de.

Neben diesen ganzen Entwicklungen, leitete ich das Projekt Augmented Reality über die App Layar, bei dem die gedruckte Tageszeitung mit digitalen Inhalten erweitert wurde. Entwickelte lokale Themenspeziale wie den Bauratgeber und weitere Events wie eine Rückwärtsauktion und Facebook Streams über Friends 2 Follow.

Das nächste Projekt steht auch schon in den Startlöchern, die Relevanzoptimierung redaktioneller Inhalte nach SEO Richtlinien, WDF*IDF und Usability. Dazu gehören A/B Tests und wieder eine geballte Ladung an Zahlen, die es zu übersetzen gilt.

Kurzum, ich hab Spaß und unserer Verlagsleiter freut sich über eine Steigerung der digitalen Erlöse.

Vor meinem Start bei der SDZ war ich 15 Jahre als Werbeagentur tätig. Mein Tätigkeitsfeld umfasste die Arbeit eines Grafikers, Mediengestalters, Webdesigners, Programmierers und Online Marketing Beraters. Dabei lag mein Schwerpunkt in der Beauty-Branche und im Handwerk, die ich mit Werbemitteln in print und digitaler Form versorgte. Es entstanden unzähliche Werbemittel, CIs, Webseiten, Facebook Fanpages und AdWords-Kampagnen und vieles mehr.

Mein Basic Skillset: Design und Kreativität

Meine Basis kam durch die Zusammenarbeit mit einer Unternehmensberatung für Frisöre. Für diese erstellte und entwickelte ich diverse Umsatzmodelle und Werbkreisläufe. Außerdem erstellte ich sämtliche Werbemittel, die für die Salons notwendig waren. Angefangen von der Logoentwicklung, über Visitenkarten, Flyer, Plakate, Folder bis hin zu Großleinwandplakaten war alles dabei. Zu meine Kunden gehörten hier diverse Interfoiffure, Einzelunternehmer und Ketten wie „hairkiller“.

Neben meinen Basics in der Beautybranche, suchte ich immer nach neuen Herausforderungen und fand diese in diversen Kooperationen. So entstanden z.B. mit Franken TV zusammen die Dual Source CD Präsentationen für Siemens Medical für die Symosien in Shanghai und Zürich. Diverse Messeauftritte, die für Aufsehen sorgten, auf der Südback-Messe in Stuttgart für eine Hersteller für Holzbacköfen und vieles weitere.

Extended Skills:

Im Bereich Online tauchte ich über die Zeit immer tiefer ab, da Print alleine nicht wirklich lukrativ war. Es sicherte zwar den Lebensunterhalt, konnte mich aber nicht zufriedenstellen. Zu Begin meiner Laufzeit begeisterte mich das Programm „Flash“, mit dem ich nicht nur CD Präsentationen erstellte, sondern auch komplexe Webseiten codete und designte. Meine Designtechnik reichte sogar für einen Newcommer-Award, damals in einer längst vergangenen Zeit.

Aber, so genial ich Flash auch fand, das System fand ein abruptes Ende durch die Entwicklung der iPhones und CO. Daher ging ich von Flash auf HTML und CSS über. Ich lernte die Programmierung von Joomla und zuletzt die Entwicklung über WordPress.

Neu ist immer besser!

Neben dem designen und programmieren, ging es natürlich auch um die Optimierung. So schlich sich langsam das Thema SEO und SEA mit in mein Tagesgeschäft ein. Angefangen mit den heute einfach wirkenden onpage und offpage Optimierungen für Webseiten, bishin zu den Themen wie WDF*IDF, mobile first, AMP,  Google AdWords, Google my Business usw. „a never ending Story“.

Fazit: Ein Online Marketing Manager ist eine lebendige Ressource an digitalem Wissen. Für Unternehmen, die wissen, wie sie mit diesen kreativen Zahlen-Menschen umzugehen haben, sind sie eine wahre Fundgrube an Ideen und Konzepten.

Wolfram Daur
Online Marketing Manager

(2016 offiziell zertifiziert durch Online-Studium zum Online Marketing Manager durch die DEPAK)

Wolfram Daur - Online Marketing Manager || 2016 offiziell zertifiziert durch ein Online-Studium zum Online Marketing Manager durch die DEPAK (Deutsche Presseakademie)